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Bayerische Bierkönigin Sarah Jäger zu Besuch bei IREKS

Am 26.10.2021 durften wir die amtierende bayerische Bierkönigin Sarah Jäger in Begleitung von Wolfgang Rasel, Inhaber der Schlossbrauerei Naabeck, bei IREKS willkommen heißen und ihnen einen Einblick in die Herstellung und Vielfalt unserer IREKS-Malze geben.

Seit Mai 2021 ist Sarah Jäger als bayerische Bierkönigin im Amt. Die Oberpfälzerin, die hauptberuflich bei der Schlossbrauerei Naabeck tätig ist, bildet sich aktuell auch zur Bier-Sommelière weiter und nutzt jede Chance, noch mehr über den Gerstensaft und seine Zutaten zu erfahren. Bei uns hatte sie nun die Gelegenheit, gemeinsam mit Herrn Rasel unsere Wertschöpfungskette vom Getreidekorn bis zum Malzkorn und unsere Vielfalt an IREKS-Malzen kennenzulernen.

Nach der Begrüßung durch unseren geschäftsführenden Gesellschafter Hans Albert Ruckdeschel und seine Frau Margit Ruckdeschel, die Geschäftsführer Stefan Soiné und Stephan Bergler sowie den kaufmännischen Leiter des Malzbereichs Robert Sprinzl und Verkaufsleiter Kay-Tassilo Pauli erhielten die Gäste einen Überblick über die Tätigkeitsfelder der IREKS-Gruppe und eine Vorstellung unserer Malz-Standorte. Auch Fachthemen wie die diesjährige Ernte oder die Ursachen von Gushing wurden diskutiert.

 

 

Dann begaben sich unsere Gäste unter der Führung von Robert Sprinzl auf einen Werksrundgang vom Getreide bis zum Malzkorn, der bei unserer Getreide-Annahmestelle startete. Schon bei der Anlieferung der Getreidekörner wird eine erste Probe gezogen. Erst wenn die Qualität des Getreides bestätigt ist, wird es angenommen, gereinigt und nach Sorte, Eiweißgehalt und Herkunftsregion eingelagert. Je nach Kundenspezifikationen suchen unsere Malzmeister das passende Getreide aus, um die gewünschten Malz-Eigenschaften zu erreichen, und schicken das Getreide aus dem Lagersilo in unser Weichhaus, wo es für einen Tag Wasser aufnehmen kann und während eines weiteren Tags in der Flachweiche zu keimen beginnt.

Wie auch der Weg des Grünmalzes führte unser Werksrundgang als nächstes vom Weichhaus in einen unserer Keim-Darrkästen. Die Durchführung der beiden Prozesse, Keimen und Darren, in einem kombinierten Kasten bringt hygienische Vorteile, verringert den Transportweg der Körner und somit die Gefahr der Beschädigung. Während des Keimprozesses wird das Malz regelmäßig gewendet und es werden täglich Proben analysiert, mit deren Hilfe der Malzmeister entscheidet, ob und wie viel Wasser zugegeben wird. In dieser Phase bilden sich Wurzel- und Blattkeim sowie die Enzyme im Grünmalz. Anschließend wird das Malz geschwelkt und gedarrt, das heißt, es wird Hitze zugeführt, um den Wassergehalt im Korn zu reduzieren und – je nach gewünschter Malzsorte –die gewünschte Farbe zu erhalten. Am Schluss werden die Keimlinge entfernt und das Malz gereinigt.

Unser Weg führte uns weiter ins Malzlabor, in dem während des gesamten Prozesses Proben analysiert und Tests durchgeführt werden. Unsere Gäste konnten dabei drei wichtige Analysen genauer kennenlernen. Einzigartig in der Malzbranche ist unser Ultraspurenanalytiklabor, in dem wir Getreide und Malz auf geringste Spuren von Schwermetallen, Pestiziden, Mykotoxinen und sogar Nitrosaminen untersuchen können. So sind wir in der Lage, bis zu 1 Gramm in 1.000 Tonnen des Rohstoffs nachzuweisen. Von jeder produzierten Charge prüfen wir außerdem den Gushing-Effekt mit Hilfe des modifizierten Carlsberg-Tests und mittels Protein-Gelelektrophorese kontrollieren wir stichprobenartig die Sortenreinheit. Ein kurzer Einblick in unser Sudhaus sowie die Backzutatenproduktion rundeten die Führung ab.

Nach einer kleinen Stärkung konnten unsere Gäste an der Malzspenderwand verschiedene Malze verkosten und sich von der großen Vielfalt überzeugen. Denn: Wir stellen nicht nur Basismalze her, sondern veredeln Malze auch zu Spezialsorten wie Sauer-, Karamell- oder Röstmalzen weiter. Zum Abschied gaben wir der bayerischen Bierkönigin Sarah Jäger diese Vielfalt in Form eines kleinen Präsents mit auf den Weg. Vielen Dank für den Besuch!